Trotz ausgelassener Chancen voll im Plan

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Einen Monat nach Saisonbeginn ist für unsere 2. Mannschaft bereits die Hälfte der Hinrunde vorbei. Nun können bereits erste Schlüsse über unsere Möglichkeiten auf dem neuen Terrain der Verbandsoberliga-Ost gezogen werden. Zunächst einmal – wir starteten mit zwei hauchdünnen Siegen in Finow und Lichterfelde und hatten ebenso oft knapp das Nachsehen (beim SCC und gegen Hertha BSC III). Die gute Nachricht: wir sind voll im Soll und wenn uns vor der Saison angeboten worden wäre, wir könnten mit 4:4 Punkten in die Saison starten, dann hätten wir ganz sicher eingeschlagen. Etwas schade ist es dennoch, dass wir nicht noch mehr rausholen konnten. Gegen Hertha verloren wir trotz teils komfortabler Führungen alle 4 Einzel, die in den Entscheidungssatz gingen und beim SCC hatten wir insgesamt sogar ein paar Ballwechsel mehr gewonnen als die Berliner. Zu groß sollte die Trauer über die verpassten Chancen jedoch nicht sein, denn immerhin konnten wir gegen unsere direkten Konkurrenten um den 7. Tabellenplatz punkten, was nicht selbstverständlich war (und gegen TuSLi fast schiefgegangen wäre, wenn Thomas nicht rechtzeitig bemerkt hätte, dass wir falsch aufgestellt hatten – Danke nochmal :)).

Klar ist nun, wir können gegen alle Mannschaften mithalten. Zudem treten die Gegner oft nicht in der Aufstellung an, die in click-tt gemeldet ist. Kein Anlass also, um nach dem Blick in den Meldebogen den Sand in den Kopf… Jeder unserer Spieler ist inzwischen in der Liga „angekommen“ und unsere Mitte erweist sich bis jetzt als ein ganz starker Trumpf. Umso wichtiger ist es nun, in der Hinrunde weiter zu punkten. David wird 2019 endlich sein lang angestrebtes Vorhaben realisieren und seine stärksten Schüler in den Herrenspielbetrieb integrieren – was leider einen Sperrvermerk für die Rückrunde nach sich zieht. Gerade er zeigte sowohl im Doppel als auch Einzel bisher keine Nerven und gewann alle seine 7! 5-Satz-Spiele. Eine Bilanz, die Benni in der Rückrunde erst einmal toppen muss ;).

Im ersten Heimspiel hatten wir schon eine tolle Kulisse, die uns zusätzlich motiviert hat.
Am 14. Oktober (12 Uhr) wird sich dann herausstellen, ob das nur ein positiver Nebeneffekt des verspäteten Saisonbeginns der Oberligamannschaft war oder wir wirklich das Zeug zum Publikumsmagneten haben. Gerade im kommenden Duell mit Eintracht/Südring muss alles mobilisiert werden, da die Kreuzberger genau wie wir um den Ligaverbleib kämpfen. Ganz generell spielen einige Mannschaften unten mit. Finow scheint selten die Mannschaft voll besetzt zu bekommen und gibt dem Nachwuchs regelmäßig Einsätze; Cottbus trat ebenfalls noch nicht in kompletter Sollstärke an; gegen TuS Lichterfelde, den Köpenicker SV-Ajax und Südring können wir uns gleichermaßen etwas ausrechnen.

Der erste Schritt zum Saisonziel „Klassenerhalt“ wurde mit unseren 4 Punkten aus 4 Spielen also getan, aber eine gute Wegstrecke mit einigen Netzen und Kanten liegt noch vor uns.

Martin Gerasch
Abt. Ltr. TT

2018-10-02T18:59:10+00:002. Oktober 2018|Tischtennis|